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Foto: Rheinneckarblog Enrico Kober
Foto: Rheinneckarblog Enrico Kober
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Wer kennt die Situationen nicht: in einem Bus, in einer U-Bahn oder in der Fußgängerzone kommt es zu einem Konflikt. Es wird laut. Vielleicht kommt es sogar zu Handgreiflichkeiten. Die Situation spitzt sich zu. Betretene Gesichter. Wann soll ich eingreifen? Soll ich überhaupt angreifen? Was kann ich tun? Wie vermeide ich es, mich selbst in Gefahr zu bringen?

… ein Fall für Zivilcourage…

Durch unsere gute Kooperation mit der Polizei sind im Präventionsbereich zwei Projekte zu diesem Thema entstanden:

Training von Zivilcourage im Bus für Jugendliche/ Erwachsene

zivilcourageEin Linienbus wird zur Probebühne für das Training von Zivilcourage. Wir spielen eine kritische Szene, in der es zu einem Konflikt kommt. Dann ist das Publikum eingeladen in die Szene einzugreifen und durch aktives Handeln der Situation eine neue Wendung zu geben. Die Zuschauer spüren die Hemmungen und Unsicherheiten die einem couragiertem Eingreifen im Weg stehen und lernen damit umzugehen. So kann ein geeignetes Verhalten ausprobiert, erlernt und auf seine Wirksamkeit getestet werden... Begleitet wird dieses Projekt von unserem Musiker Michael Fiedler, der für die Szenen die passende Atmosphäre schafft....

Das Zivilcourage-Training ist für Schulklassen auch in einem Klassenzimmer möglich. Je nach Setting kann die Gruppe auch größer sein.

Organisatorisches:

  • Zielgruppe: ab Klasse 7
  • Stückdauer: ca 45 min
  • Bereitstellung eines Linienbusses (alternativ wäre z.B. auch ein Klassenzimmer möglich)

Zivilcourage im öffentlichen Raum mit verdecktem Theater

Ob Handtaschenraub, Randalierer oder Streit zwischen Eheleuten. Kritische Szenen werden in der Öffentlichkeit z.B. auf dem Markt, in der Fußgängerzone oder in Einkaufszentren gespielt, die ein Eingreifen der Öffentlichkeit erfordern. Sobald jemand eingreift, wird die gespielte Situation aufgelöst. An dieser Stelle ergibt sich immer ein geeigneter Moment um mit dem „Publikum“ ins Gespräch zu kommen und ein geeignetes Verhalten zu diskutieren.

Organisatorisches:

  • Eine Unterstützung durch die Polizei hinsichtlich der Auflösung der Situationen und Gespräche mit der betroffenen Bevölkerung ist sinnvoll.
  • Information an den Polizeinotruf für evtl. abgesetzte Notrufe.